Panel-Signallichter sind einfache Komponenten, spielen aber eine wichtige Rolle beim Betrieb von Geräten.

Sie helfen den Bedienern zu erkennen, ob ein System stromversorgt ist, läuft, bereit ist, gestoppt wurde oder sich in einem Warnzustand befindet.

Ein falsch ausgewähltes Signallicht kann schwer zu erkennen sein, die falsche Spannung verwenden, eine verwirrende Farbcodierung aufweisen oder bei Umwelteinwirkungen ausfallen.

Die richtige Auswahl sollte sowohl elektrische als auch visuelle Anforderungen berücksichtigen.

1. Den anzuzeigenden Status definieren

Der erste Schritt besteht darin zu entscheiden, was das Signallicht anzeigen soll.

Zu den gängigen Funktionen gehören:

• Stromversorgung verfügbar
• Betrieb des Geräts
• System bereit
• Warnung
• Fehler
• Laden
• Heizen
• Kühlen
• Pumpenbetrieb
• Motorbetrieb
• Türposition
• Hydraulikzustand
• Kommunikationsstatus

Die Anzeige sollte einen klaren und nützlichen Gerätestatus darstellen.
Zu viele Leuchten können ein Bedienfeld verwirrend machen.
Jede Anzeige sollte eine definierte Bedeutung haben.

2. Wählen Sie die Einbaurgröße

Häufig verwendete Einbauradien für Panelanzeigen sind:

• 6 mm
• 8 mm
• 10 mm
• 12 mm
• 16 mm
• 19 mm
• 22 mm

Die verfügbaren Größen hängen von der Produktreihe ab.
Kleinere Leuchten eignen sich für kompakte Bedienfelder und dicht angeordnete Anzeigegruppen.
Größere Leuchten bieten eine bessere Sichtbarkeit und sind möglicherweise aus größerer Entfernung leichter zu erkennen.
Der genaue Ausschnitt der Leuchtfläche, die Gewindegröße, die Gehäusetiefe sowie die Mutternabmessungen sind anhand der Zeichnung zu bestätigen.

3. Betriebsspannung bestätigen

Die Anzeigespannung muss mit der Versorgungsspannung des Geräts übereinstimmen.

Mögliche Anwendungen umfassen:

• 2,4 V
• 5 V
• 6 V
• 12 V
• 24 V
• 36 V
• 48 V
• 110 V
• 220 V
• Andere kundenspezifische Spannungen

Die verfügbare Spannungsbandbreite hängt von der spezifischen Anzeigekonstruktion ab.
Der Kunde sollte folgende Angaben bestätigen:

• Versorgungsspannung
• Wechselstrom (AC) oder Gleichstrom (DC)
• Spannungstoleranz
• Kontinuierlicher Betrieb
• Interner Widerstand
• Polarität
• Stromaufnahme

Eine LED mit Niederspannung darf nicht direkt an eine höhere Spannung angeschlossen werden, ohne einen geeigneten Widerstand oder eine interne Schaltung.

4. Verständnis der Anforderungen für Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC)

Einige Signallichter unterstützen sowohl Wechselstrom (AC) als auch Gleichstrom (DC), während andere speziell für eine bestimmte Versorgungsart ausgelegt sind.
Bei Gleichstrom-(DC-)Schaltungen kann die Polarität von Bedeutung sein.
Die positiven und negativen Anschlüsse müssen korrekt verbunden werden, es sei denn, das Produkt verfügt über ein nicht polarisiertes internes Design.
Bei Wechselstrom-(AC-)Schaltungen muss der interne Widerstand oder die interne Schaltung für die angegebene Spannung geeignet sein.
Die Spannungsangabe muss vor der Installation immer überprüft werden.

5. LED-Farbe wählen

Häufig verwendete LED-Farben sind:

• Rot
• Grün
• Blau
• Gelb
• Weiß
• Orange, je nach Baureihe

Die Farbe sollte eine einheitliche Bedeutung vermitteln.
Typische Einsatzgebiete umfassen:

ROT

• Fehler
• Stop
• Alarm
• Kritische Warnung
• Unsicherer Zustand

Grün

• Läuft
• Bereit
• Normaler Status
• Verfügbar
• Erfolgreiche Operation

Gelb

• Vorsicht
• Achtung
• Warten
• Zwischenzustand

Blau

• Spezieller Modus
• Benutzerdefinierte Funktion
• Hilfssystem

Weiß

• Allgemeiner Status
• Beleuchtung
• Neutral-Anzeige
• Systemverfügbarkeit

Orange

• Warnung
• Heizen
• Übergangsstatus
• Gerätespezifische Funktion

Die endgültige Farblogik sollte dem Gerätedesign und den geltenden Marktanforderungen entsprechen.

6. Helligkeit und Betriebsbedingungen berücksichtigen

Eine Anzeige muss unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen sichtbar sein.
Wichtige Faktoren sind:

• Innen- oder Außenanwendung
• Direktes Sonnenlicht
• Bedienung bei Nacht
• Betrachtungsabstand
• Betrachtungswinkel
• Panelfarbe
• Position des Bedieners
• Kabinenbeleuchtung
• Beleuchtete Bedienelemente in der Nähe

Eine Anzeige, die sich in Innenräumen hell auszeichnet, kann bei direkter Sonneneinstrahlung schwer zu erkennen sein.
Eine zu helle Anzeige kann bei Nachtbetrieb Blendung verursachen.
Für Geräte, die sowohl bei Tag als auch bei Nacht eingesetzt werden, wird eine Probentestung empfohlen.

7. Kopfart auswählen

Anzeigeleuchten können unterschiedliche Linse- oder Kopfdesigns verwenden.

Gängige Optionen sind:

• Flacher Kopf
• Gewölbter Kopf
• Erhöhter Kopf
• Bündiger Kopf
• Streulinsen
• Klare Linse
• Farbige Linse
• Symbol oder individuelle Beschriftung

Flacher oder bündiger Kopf

Bietet eine glatte Paneloberfläche und kann unbeabsichtigte Stöße reduzieren.

Gewölbter oder erhabener Kopf

Bietet einen größeren sichtbaren Bereich und ist aus verschiedenen Blickwinkeln leichter zu erkennen.

Streulinsen

Verbreitet das Licht gleichmäßiger und reduziert einen konzentrierten hellen Punkt.

Klare Linse

Kann eine stärkere direkte Helligkeit erzeugen, führt jedoch möglicherweise zu einem schmaleren Betrachtungswinkel.
Die Kopfform sollte anhand der Sichtbarkeit, des Panel-Aussehens und des Expositionsrisikos ausgewählt werden.

8. Gehäusematerial wählen

Für Anzeigeleuchten-Gehäuse kommen in Frage:

• Kunststoff
• Metall
• Messingkomponenten
• Edelstahl-Außenvarianten
• Veredelte Metalloberflächen

Kunststoffgehäuse bieten elektrische Isolation und geringeres Gewicht.
Metallgehäuse verleihen eine andere Optik und können bei bestimmten Panelkonstruktionen einen besseren mechanischen Schutz bieten.
Edelstahllösungen können geeignet sein, wenn Korrosionsbeständigkeit, Reinigung oder Optik wichtig sind.
Das genaue Material sollte bestätigt werden, anstatt allgemein von „Metall“ zu sprechen.

9. Umweltschutz bewerten

Anzeigeleuchten, die an Außengeräten, Fahrzeugen, Marinepanels und freiliegenden Schaltschränken installiert sind, erfordern möglicherweise eine Dichtung an der Frontplatte.
Wichtige Aspekte umfassen:

• IP-Schutzart
• Geschützter Bereich
• Dichtscheibe
• Befestigungsloch
• Paneloberfläche
• Anziehen der Muttern
• Schutz der Rückseite für die Verkabelung

Die IP67-Dichtung der Frontplatte schützt normalerweise den Bereich oberhalb der Platte, sofern die Installation korrekt durchgeführt wurde.
Sie schützt nicht automatisch die hinteren Anschlüsse oder Kabel.
Wo die Rückseite freiliegt, ist möglicherweise eine abgedichtete Kabelanschlussstruktur erforderlich.

10. Verbindungstyp wählen

Häufig verwendete Verbindungsmethoden sind:

• Lötpins
• Anschlussdrähte
• Schnellsteckklemmen
• Stiftanschlüsse
• Angepasste Steckverbinder

Lötklemmen ermöglichen eine kompakte Montage.
Kabelanschlüsse reduzieren die Montageschritte beim Kunden und können individuelle Längen sowie Stecker unterstützen.
Schnellsteckklemmen ermöglichen eine schnelle Installation und Austausch.

Die richtige Option hängt ab von:

• Produktionsvolumen
• Platz auf der Rückseite der Leiterplatte
• Wartung
• Umgebungsbedingungen
• Design des Kabelbaums
• Strom und Spannung

11. Überprüfen Sie die Drahtspezifikationen

Bei Anschlussdrähten mit Anzeige bestätigen Sie:

• Kabelquerschnitt
• Kabellänge
• Isolierung
• Farbe
• Abisolierlänge
• Stecker
• Polaritätskennzeichnung

Die Drahtfarben sollten bei Gleichstromanwendungen eindeutig die positiven und negativen Anschlüsse identifizieren.
Bei Hochspannungsausführungen müssen Isolations- und Abstandsanforderungen angemessen sein.

12. Einfarbige, zweifarbige und mehrfarbige Anzeigeleuchten

Einige Anzeigeleuchten können mehr als eine Farbe anzeigen.
Eine zweifarbige oder mehrfarbige Anzeigeleuchte kann die Anzahl der Aussparungen in der Bedienoberfläche reduzieren.

Beispielsweise könnte eine Anzeigeleuchte folgende Zustände anzeigen:

• Grün für normal
• Rot für Fehler

Allerdings wird die Verkabelung komplexer.
Der Gerätehersteller sollte bestätigen:

• Anzahl der Anschlüsse
• Gemeinsame Plus- oder Minuspolung
• Verfügbare Farben
• Betriebsspannung
• Gleichzeitige Beleuchtung
• Farbmischung
• Steuerlogik

Mehrfarbige Anzeigeleuchten sollten nur dort eingesetzt werden, wo die Bedeutung eindeutig bleibt.

13. Separate Anzeigeleuchte oder beleuchtete Taste?

Eine beleuchtete Drucktaste kombiniert Steuerung und Anzeige.
Eine separate Anzeigeleuchte zeigt ausschließlich den Status an.
Eine separate Anzeige kann dann besser geeignet sein, wenn:

• Der Gerätestatus stets sichtbar bleiben muss
• Die Anzeige unabhängig von einer Bedienungstaste erfolgt
• Der Bediener den Status aus der Ferne überwachen muss
• Mehrere Zustände an einer Stelle zusammengefasst werden
• Die Steuerung an einem anderen Ort angeordnet ist

Eine beleuchtete Taste kann dann besser geeignet sein, wenn Steuerung und Status eng miteinander verbunden sind und der Platz auf der Schalttafel begrenzt ist.

14. Elektrische Trennung vom Steuerkreis

Der Anzeigekreis sollte bei Bedarf separat vom gesteuerten Lastkreis ausgelegt werden.
Beispielsweise sollte ein Anzeiger mit der Meldung „Motor läuft“ idealerweise ein Signal erhalten, das den tatsächlichen Motorbetrieb widerspiegelt.
Er sollte nicht stets ausschließlich mit dem Schalterausgang verbunden sein.
Andernfalls könnte die Leuchte anzeigen, dass der Befehl erteilt wurde, obwohl der Motor nicht gestartet wurde.
Der nützlichste Anzeiger zeigt den tatsächlichen Zustand der Anlage an.

15. Stromverbrauch

LED-Anzeiger verbrauchen im Allgemeinen wenig Strom; der Gesamtverbrauch kann jedoch bei einer Vielzahl installierter Leuchten ins Gewicht fallen.

Dies ist insbesondere relevant für:

• Batteriebetriebene Geräte
• Mobile Fahrzeuge
• Bereitschaftssysteme
• Niedrigleistungselektronik
• Solarbetriebene Geräte

Der aktuelle Verbrauch jedes Indikators sollte überprüft werden.

16. Temperatur und Lebensdauer

Die LED-Leistung kann beeinflusst werden durch:

• Hohe Temperatur
• Niedrige Temperatur
• Spannungsschwankungen
• Kontinuierlicher Betrieb
• Vibration
• Feuchtigkeit
• Unzureichende Wärmeableitung

Die Betriebstemperatur sollte mit der Umgebungstemperatur des Geräts übereinstimmen.
Helligkeit und Farbe können sich unter extremen Bedingungen ändern.
Bei langfristig genutzten Geräten sollten auch Lebensdauer und Austauschmethode der LED berücksichtigt werden.

17. Beschriftung des Panels

Farbe allein sollte nicht immer die einzige Methode zur Statuskommunikation sein.
Beschriftungen, Symbole oder Text können die Verständlichkeit verbessern.

Dies ist insbesondere wichtig bei:

• Internationale Nutzer
• Unterschiede beim Farbensehen
• Komplexe Bedienfelder
• Notfunktionen
• Mehrere ähnliche Anzeigeleuchten

Ein eindeutiges Etikett hilft, Missverständnisse des Bedieners zu vermeiden.

18. Stichprobenprüfung

Vor der Serienfertigung Indicatorleuchten prüfen auf:

• Passgenauigkeit der Baugruppe
• Helligkeit
• Betrachtungswinkel
• Sichtbarkeit bei Tageslicht
• Blendung bei Nacht
• Farbbedeutung
• Spannungskompatibilität
• Polarität
• Kabellänge
• Dichtung
• Vibration
• Wärme
• Verständlichkeit für den Bediener

Das visuelle Ergebnis sollte an der eigentlichen Geräteplatte bewertet werden.

Häufige Auswahlfehler

Nur nach Farbe auswählen

Spannung, Einbaurahmen, Sichtbarkeit und Verdrahtung müssen ebenfalls bestätigt werden.

Verwendung einer falschen Spannung

Dies kann die LED beschädigen oder zu schwacher Beleuchtung führen.

Polarität ignorieren

Gleichstrom-Anzeigeleuchten leuchten möglicherweise nicht, wenn sie verkehrt herum angeschlossen sind.

Annahme, dass IP67 vollständig wasserdicht bedeutet

Die Kennzeichnung gilt möglicherweise nur für die Frontplatte.

Verwendung einer Farbe für mehrere Bedeutungen

Dies kann die Bediener verwirren.

Die Auswahl einer Leuchte, die zu hell oder zu dunkel ist

Tatsächliche Tages- und Nachtbedingungen sollten getestet werden.

Fragen zur Bestätigung vor der Bestellung

1. Welchen Zustand zeigt die Leuchte an?
2. Welche Befestigungsgröße ist verfügbar?
3. Welche Versorgungsspannung liegt vor?
4. Ist die Versorgungsspannung Wechselstrom (AC) oder Gleichstrom (DC)?
5. Welche LED-Farbe ist erforderlich?
6. Ist die Polarität wichtig?
7. Wird die Ausrüstung im Freien betrieben?
8. Ist eine Frontplattendichtung nach IP67 erforderlich?
9. Werden Draht- oder Klemmenanschlüsse bevorzugt?
10. Welche Kabellänge und welcher Stecker werden benötigt?
11. Ist eine einfarbige oder zweifarbige Anzeige erforderlich?
12. Welche Betrachtungsentfernung ist vorgesehen?

Fazit

Eine Panel-Anzeigeleuchte sollte einen klaren, zuverlässigen und leicht verständlichen Gerätestatus liefern.
Die richtige Auswahl hängt von der Einbaurgröße, der Spannung, der Versorgung mit Wechsel- oder Gleichstrom, der LED-Farbe, der Helligkeit, der Kopfform, dem Gehäuse, der Anschlussart, der Dichtung sowie den Sichtbedingungen des Bedieners ab.
TOOWEI bietet Panel-Anzeigeleuchten in verschiedenen Größen, Farben, Spannungen, Kopfformen, Gehäusevarianten und Verdrahtungskonfigurationen für Bedienfelder, Fahrzeuge, Maschinen und OEM-Systeme an.

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